Quelle: Gemeinde Vilgertshofen
Bild: Solarbetriebene Straßenbeleuchtung entlang des Fußweges zum Sportplatz in Issing
Einen weiteren innovativen Schritt zur Nutzung erneuerbarer Energie hat die Gemeinde Vilgertshofen gemacht. Statt einer konventionellen Lösung mit netzgebundenen Straßenlaternen wurde entlang der Fußwegverbindung zum Sportgelände eine umweltfreundliche Alternative realisiert.
8 LED Solarleuchten sorgen seit kurzem dafür, dass die Strecke auch bei Dunkelheit passierbar ist. Speziell an Orten, die aufwendig verkabelt werden müssten, bieten Solarleuchten eine sinnvolle Alternative, die im Betrieb keine Stromkosten produzieren und 100 % CO 2 frei sind.
Spezielle Photovoltaikmodule sorgen dafür, dass tagsüber auch bei Schlechtwetterperioden ausreichend Energie in Akkus geladen werden, die dann bei Nacht die Leuchten mit Strom versorgen.
Das Projekt wurde in engster Zusammenarbeit mit der Firma DIELICHTSCHMIEDE umgesetzt.
Das westlich der Staatsstraße am Ortsrand von Issing liegende Areal, an dem sich seit einem Jahr auch ein Lebensmittelmarkt befindet, kann somit von der Issinger Bevölkerung über die vorhandene Unterführung auch bei Dunkelheit gefahrlos zu Fuß oder mit dem Rad erreicht werden. (siehe auch Beitrag Vilgertshofer Nachrichten- Ausgabe September 2009 Seite 3 u. 4).
|
Inbetriebnahme der PV-Anlage: Realschule Kaufering |
||
|
Kreisbote Landsberg am Lech vom 20.07.2011 |
||
|
|
||
|
|
Landsberger Tagblatt vom 16.07.2011
Kreisbote LL vom 06.07.2011
Zweimal Gold fürs Multisportsteam Landsberg
MIT ENERGIE IN DIE ZUKUNFT. AUFBRUCH BAYERN!
Regierungserklärung des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer am 28. Juni 2011 vor dem Bayerischen Landtag.
http://www.aufbruch.bayern.de/110628_Druckfassung_Regierungserklarung_Mit_Energie_in_die_Zukunft.pdf
Im Zeitraum März bis Mai 2011 sind Photovoltaik(PV)-Anlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt etwa 700 Megawatt in Betrieb genommen worden. Hochgerechnet auf zwölf Monate entspricht dies einem jährlichen Zubauwert von ca. 2.800 Megawatt. Diese Hochrechnung sieht das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor, um die Degressionssätze der Vergütung des eingespeisten EEG-Stroms zu bestimmen.
"Mit den jetzt veröffentlichten Daten verschaffen wir allen Marktakteuren schnellstmöglich Klarheit, von welchen Vergütungssätzen für neue Solaranlagen sie zum 1. Juli 2011 ausgehen können. Die Vergütungssätze für Anlagen, die ab dem 1. Juli in Betrieb gehen, werden nicht sinken. Dies ergibt sich aus dem hochgerechneten Zubauwert von ca. 2.800 Megawatt", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.
Das EEG sieht ab dem 1. Juli 2011 nur dann eine Senkung der Vergütungssätze um drei oder mehr Prozent für neu installierte Solaranlagen vor, wenn der Zubau festgelegte Schwellenwerte überschreitet. Dafür müsste aber der Zubau von März bis Mai 2011 bei über 875 Megawatt beziehungsweise auf zwölf Monate hochgerechnet bei über 3.500 Megawatt liegen.
In den ersten fünf Monaten dieses Jahres betrug die installierte Leistung neuer PV-Anlagen etwa 1.000 Megawatt, im Jahr 2010 lag der Vergleichswert für die ersten fünf Monate bei über 1.700 Megawatt. Im Jahr 2010 verzeichnete die Bundesnetzagentur mit ca. 7.400 Megawatt einen wahren Zubauboom (Zubauwert 2009: ca. 3.800 Megawatt). Insgesamt sind in Deutschland jetzt PV-Anlagen mit einer Kapazität von über 18.000 Megawatt installiert.
Nach einer Änderung des EEG im Frühjahr dieses Jahres ist es Aufgabe der Bundesnetzagentur, unterjährig zu ermitteln, in welcher Höhe die Vergütungssätze zum 1. Juli für Dachanlagen bzw. zum 1. September für sonstige PV-Anlagen sinken. Für PV-Anlagen, die 2011 in Betrieb genommen werden, erhält der Anlagenbetreiber für jede in das Netz eingespeiste Kilowattstunde Photovoltaikstrom, je nach Standort und Größe der Anlage, bislang einen Betrag zwischen 21,11 Cent und 28,74 Cent.
Die Betreiber von PV-Anlagen sind verpflichtet, der Bundesnetzagentur Standort und Leistung ihrer Anlagen zu melden. Die Bundesnetzagentur veröffentlicht auf ihrer Internetseite monatsgenau die vorläufige Einzeldaten (zzt. bis einschließlich April 2011). Die endgültigen Ergebnisse werden Ende Juni im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Quelle: www.bundesnetzagentur.de
Quelle: Landsberger Tagblatt, 19.05.2011
Hinweis: Zum 01.04.2011 ändern sich einige Förderbedingungen -
Nutzen Sie die Kraft erneuerbarer Energien und investieren Sie in Ihre Zukunft: Dieses Programm fördert z. B. Solaranlagen und kombinierte Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung (KWK-Anlagen). Sie können nur gewinnen!
Sie profitieren von langfristigen, besonders zinsgünstigen Darlehen mit tilgungsfreien Anlaufjahren.
Nutzen Sie die Förderung als Privatperson, als Freiberufler, als Landwirt oder als gemeinnützige Organisation. Ebenfalls gefördert werden privatwirtschaftliche Unternehmen und Unternehmen mit kommunaler, kirchlicher oder karitativer Beteiligung.
Den Antrag stellen Sie bitte bei Ihrer Hausbank, bevor Sie investieren.
Sanierungsfälle, Unternehmen in Schwierigkeiten oder in Sektoren mit Sonderbedingungen des EU-Beihilferechts.
Nicht förderfähig ist der Erwerb von gebrauchten Anlagen sowie Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits begonnener Vorhaben.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
Neue Vergütungstarife ab 1. Juli 2011
Die Vergütung von Solarstrom nähert sich in großen Schritten den Tarifen für Haushaltsstrom an. Ende Februar hat der Bundestag beschlossen, den Preissenkungen der Solarbranche zu folgen und die Vergütung für Solarstrom zu senken. Aktuell wird Solarstrom mit bis zu 28,74 Cent pro KWh vergütet. Zum 1. Juli wird diese Vergütung um bis zu 15 % abgesenkt. Damit kann ab Juli ein Vergütungstarif von unter 25 Cent pro kWh erreicht werden.
Die Solarbranche löst damit ein altes Versprechen ein: Die wirtschaftliche Produktion von sauberem Strom direkt dort wo er verbraucht wird. Gerade in der Mittagszeit, wenn der Strombedarf in Deutschland besonders hoch ist, entlastet der Solarstrom durch die Erzeugung vor Ort die Stromnetze.
Die Vergütung von Solarstrom ist im EEG, dem Erneuerbare Energien Gesetz, geregelt. Im EEG ist festgelegt, dass Anlagenbetreibern für 20 Jahre ein fester Vergütungstarif garantiert wird. Das Installationsjahr kommt zu den 20 Jahren als Bonus hinzu. Helmut Wöls, Geschäftsführer von Die Lichtschmiede erläutert: „Es wird derjenige belohnt, der in der ersten Jahreshälfte seine Anlage in Betrieb nimmt. Wer bereits im März oder April eine Solaranlage errichtet, profitiert besonders. Denn zu diesem Zeitpunkt hat der Anlagenbetreiber die sonnenreichen Monate des Jahres noch vor sich.“
„Der frühe Vogel fängt den Wurm“, weist Solarexperte Helmut Wöls weiterhin auf die besondere Situation in 2011 hin: Die Preise für PV-Anlagen sind jetzt schon gesunken. Die Vergütungssätze werden jedoch erst zum 1. Juli geändert. Wer rechtzeitig reagiert, nutzt den niedrigeren Anlagenpreis und sichert sich für 20 Jahre die höhere Vergütung.
Die Solarbranche berichtet davon, dass sich die Auftragsbücher für das zweite Quartal zu füllen beginnen. Im Jahr 2010 gab es auch schon eine Absenkung des Einspeisetarifes zum 1. Juli. Damals führte dies zu einem überhitzen Markt in den Monaten Mai und Juni. Viele Anlagenbetreiber konnten Ihre Anlage jedoch nicht rechtzeitig fertig stellen. „Die Montagekapazitäten waren komplett ausgelastet, mehr ging einfach nicht mehr“, erklärt Solarinstallateur Andreas Göppel rückblickend. Wer beabsichtigt, eine Photovoltaikanlage zu erwerben, sollte die Bestellung noch im März auslösen und hätte damit genug Zeit die Angebote zu prüfen, empfiehlt der Solarexperte. Der Kunde kann sicher sein, noch von dem höheren Einspeisetarif zu profitieren und er erntet in den ertragsstarken Sonnenmonaten Mai und Juni.
Die Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energien ist ab dem jeweiligen Installationsjahr für 20 Jahre festgeschrieben. Unabhängig von Inflation und Preissteigerungen der anderen Energieträger bleibt der Preis unverändert. Je höher der Anteil der erneuerbaren Energien im Stromnetz ist, desto weniger wirken sich Preissteigerungen bei Öl, Kohle, Gas oder Uran auf den Strompreis aus.
|
Geldanlage |
|
Vom klassischen Sparbuch bis zu innovativen Anlageformen - aufbauend auf Ihre persönlichen Bedürfnisse wird die optimale Anlagestrategie zusammengestellt. |
|
Finanzierung von Immobilien |
|
Sie werden bei langfristigen und zukunftsweisenden Investitionen begleitet. Egal, ob es um die Erfüllung Ihres Wohntraumes, um die Investition in Immobilien aus wirtschaftlichen Gründen oder um die Sanierung geht, gemeinsam mit Ihnen werden passende Finanzierungskonzepte unter Ausschöpfung sämtlicher stattlicher Förderungen erstellt. |
|
Investition in erneuerbare Energien |
|
Das Interesse an der Nutzung alternativer Energien (wie z.B. Photovoltaikanlagen) wächst weiterhin. Wir sorgen bei der Finanzierung nicht nur für eine unkomplizierte Besicherung, sondern unterstützen Sie auch mit umfangreichem Know How. |
|
Vermögensaufbau und Zukunftssicherung |
|
Wir bieten Ihnen Strategien zum kontinuierlichen, systematischen Aufbau von Vermögenswerten. |
|
Innovative Lösungen |
|
Mit innovativen Finanzinstrumenten optimieren wir Ihren Ertrag. Wir zeigen Möglichkeiten auf, künftige Zins- und Währungsrisiken zu minimieren und Kosten für Finanzierungen zu reduzieren. |
manager magazin 20.01.2011 -
15 Prozent weniger Solar-Subventionen
Solarmodule auf einem Gebäudedach: Subventionen für die Installation sinken
Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und die Solarbranche haben eine bis zu 15-prozentige Kürzung der Subventionen für Sonnenstrom beschlossen. Die gehen in die Milliarden, der mächtige Solar-Ausbau macht auch Deutschlands Stromnetz zu schaffen. Der nächste Kürzungsschritt steht bereits bevor.
Berlin - Die vorgezogenen Förderkürzungen für Solarstrom sind unter Dach und Fach. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) bestätigte am Donnerstag die Einigung mit dem Bundesumweltministerium über eine zusätzliche Reduzierung der Einspeisevergütung zur Jahresmitte um bis zu 15 Prozent.
Die Höhe der vorgezogenen Reduzierung richtet sich danach, wie viele Photovoltaikanlagen von März bis Mai neu ans Netz gehen. Mit einer weiteren und bereits sicheren Kürzung um 9 Prozent Anfang 2012 könnte die Vergütung so um bis zu 24 Prozent auf rund 22 Cent pro erzeugter Kilowattstunde Solarstrom sinken.
Die Summe der neuen Anlagen aus diesem Zeitraum wird dann mit vier multipliziert und somit auf das Jahr hochgerechnet: Kommt man so auf mehr als 3500 Megawatt neuinstallierte Leistung, gibt es zum 1. Juli drei Prozent weniger Fördergeld pro erzeugter Kilowattstunde. Bei 4500 Megawatt (MW) wären es 6 Prozent, bei 5500 MW werden es 9 Prozent und bei 6500 MW dann 12 Prozent weniger. Erst bei mehr als 7500 MW würde die Kürzung um 15 Prozent greifen.
Die Regierung will auch aus Gründen der Netzstabilität den Zubau abbremsen, zudem wird ein Ausufern der Förderkosten befürchtet. Schon zum 1. Januar war die Förderung für Dachanlagen um 13 weitere Prozent auf 28,74 Cent je Kilowattstunde gekürzt worden, Anfang 2010 waren es noch 39,14 Cent.
Vor allem wegen der deutlichen Zunahme an Photovoltaikanlagen - 2010 wurde mit 7000 bis 8000 Megawatt eine Leistung von mehreren Kraftwerken neu installiert - stieg die von allen Verbrauchern zu zahlende Ökostromumlage von rund 2 auf 3,53 Cent pro Kilowattstunde.
BSW-Donnerstag, 20. Januar 2011
Einigung über flexible Förderanpassung
Übereinstimmung zwischen Bundesumweltminister und Solarbranche zu weiterem Ausbau der Solarstromtechnologie in Deutschland
Bundesumweltminister Norbert Röttgen und der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) haben sich auf eine Vorziehung der Förderkürzung für Solarstrom geeinigt. Diese ermöglicht den weiteren Ausbau der Photovoltaik in Deutschland. Dabei geht es darum, einerseits einen ausreichend großen Binnenmarkt zu sichern, der Photovoltaik-Unternehmen in Deutschland genügend Investitionsspielräume bietet. Andererseits darf der Markt in den nächsten Jahren nicht zu schnell wachsen, um die technische Realisierbarkeit zu ermöglichen und die notwendigen Investitionen für den Umbau des Energiesystems hin zur einer dezentralen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Röttgen stellte im Rahmen der Bundespressekonferenz die Übereinkunft gemeinsam mit dem BSW-Solar vor. „Wir begrüßen das eindeutige politische Bekenntnis zum Ausbau der Photovoltaik, zum Fertigungsstandort Deutschland und zu den durch die Photovoltaik-Technologie inzwischen geschaffenen über 130.000 Arbeitsplätzen, sagte Günther Cramer, Präsident des BSW-Solar.
Zielsetzung der Branche beim weiteren Ausbau der Photovoltaik ist es, den Anteil der Solarenergie am deutschen Strom-Mix von derzeit rund zwei Prozent bis 2020 auf mindestens zehn Prozent auszubauen und zugleich die Kosten in diesem Zeitraum mindestens zu halbieren. Der Weg dorthin wird in neun Zielen beschrieben, auf die sich die Solarbranche jüngst verständigt hat.Dieser „Wegweiser Solarwirtschaft“ basiert auf einer aktuellen Studie der Beratungsunternehmen Roland Berger und Prognos.
photovoltaik magazin 24. Januar 2011
Yingli ist Premiumpartner des FC Bayern München
Das Photovoltaik-Unternehmen aus China wird bis 2014 Premium-Werbepartner des deutschen Rekordmeisters sein. Beide Seite hoffen dabei, vom anderen zu profitieren. Yingli will bekannter werden und der FC Bayern München grüner.
Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, und Jason Liu, Vizepräsident von Yingli Green Energy, gaben die Zusammenarbeit bekannt
Foto: Yingli Green Energy
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller Yingli Green Energy Holding Company Ltd. steigt zur laufenden Saison als Premium-Partner beim FC Bayern München ein. Dies gaben Jason Liu, Vizepräsident von Yingli, und Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, auf einer Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern bekannt.
Mit der Werbepartnerschaft, die zunächst bis zum 30. Juni 2014 befristet ist, will Yingli seine Marke „Yingli Solar“ in Deutschland weiter bekannt machen. Für den FC Bayern habe Yingli sich entschieden, weil der Fußballverein „eine der besten Marken im Fußball“ sei, begründete Liu die Zusammenarbeit. Zu den Marketingrechten, die der integrierte Photovoltaikhersteller erhält, gehören unter anderem die Bandenwerbung in der Allianz-Arena, VIP-Karten, das Recht auf Logen und die Möglichkeit, Produkte im Fanshop zu vertreiben. Erste Erfahrungen mit dem Fußball-Sponsoring machte Yingli als Fifa-Sponsor in der Fußball-WM 2010. „Das hat unserer Markenbekanntheit in Deutschland und in anderen Ländern einen deutlichen Auftrieb gegeben“, sagte er.
Der FC Bayern München will mit Hilfe von Yingli „grüner“ werden. „Wir beschäftigen uns seit geraumer Zeit mit der Frage, mit welchem Partner wir das Thema Grüne Energie umsetzen können“, berichtete Rummenigge. Mit Yingli zusammen wolle der FC Bayern München nun die Grüne Energie im Stadion einführen. Verschiedene Projekte wie der Bau von Solaranlagen auf der Allianz-Arena oder dem Trainingscenter oder auch von Ladestationen für Elektrofahrzeuge werden gerade geprüft.
Weitere Premium-Partner des FC Bayern München sind die Telekom, Lufthansa, Audi, Allianz und HypoVereinsbank und Adidas. Wie Rummenigge sagte, sei sein Verein der erste Fußballclub in Deutschland mit einem chinesischen Partner. Zum Budget machten Rummenigge und Liu keine Aussage. (Ina Röpcke)
BSW-Mittwoch, 26. Januar 2011
Marktdeckel spart keine Kosten
Bundesverband Solarwirtschaft kritisiert jüngste SRU-Studie: Geforderter Mengendeckel gefährdet 130.000 Arbeitsplätze
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat heute eine Studie mit dem Titel "Wege zur 100% erneuerbaren Stromversorgung" vorgelegt. In der Studie sprechen sich die Gutachter für eine absolute jährliche Obergrenze der geförderten Solarstrom-Kapazitäten aus. Die Solarbranche lehnt eine starre Mengenbegrenzung strikt ab. Ein solcher "Deckel" würde wettbewerbliche Marktmechanismen außer Kraft setzen und 130.000 Arbeitsplätze in Deutschland gefährden. Er würde zudem keine Kosten vermeiden, sondern erheblichen volkswirtschaftliche Schaden anrichten, so die Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Die Studie berücksichtige zudem nicht den jüngsten Vorschlag des Bundesumweltministers zur wachstumsorientierten Verringerung der Solarstromförderung um bis zu 24 Prozentpunkte bis zum Jahresende. Dieser wird von der Branche mitgetragen und den Markt mittelfristig auf ein Niveau von jährlich 3 bis 5 Gigawatt führen.
"Ein starrer Marktdeckel würde den weiteren Ausbau der Photovoltaik abwürgen und tausende Unternehmen und Arbeitsplätze in Deutschland gefährden. Dies spart keine Kosten, sondern verhindert, dass sich die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen volkswirtschaftlich auszahlen. Welche verheerenden Auswirkungen ein fixer Markt-Deckel auf die Photovoltaik-Technologie haben kann, hat die Entwicklung in Spanien gezeigt. Aufgrund fehlender Investitionsperspektiven ist der Solarmarkt durch einen starren Marktdeckel im Jahr 2009 gänzlich zusammengebrochen", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar heute in Berlin.
Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung macht mit ihren Plänen zur Kürzung der Solarförderung ernst und will diese weiter verschärfen.
Innerhalb der nächsten zwölf Monate müssten sich Branche und Hausbesitzer auf eine erneute Kappung der garantierten Abnahmepreise um 24 Prozent einstellen, sagten mit den Plänen Vertraute aus Fraktionen und Regierung der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. So sollen bei anhaltendem Solar-Boom für Anfang 2012 geplante Extra-Kappungen auf Juli 2011 vorgezogen werden. Diese könnten dann bis zu 12 Prozentpunkte vom garantierten Stromabnahmepreis betragen. Zeichnet sich sogar eine Aufstockung der Kapazität ähnlich wie 2010 ab, sollen es sogar 15 Prozentpunkte sein, hieß es unter Berufung auf einen Gesetzentwurf des Umweltministeriums. Dazu kommen dann ab Januar 2012 die regulären Kürzungen von 9 Prozent.
Der Gesetzentwurf sei mit maßgeblichen Stellen in den Regierungsfraktionen abgestimmt, hieß es in Kreisen von Union und FDP.
Das Umweltministerium erklärte lediglich, die Gespräche über Kürzungen liefen.
FÖRDERUNG SOLL SICH SCHNELLER AM ZUBAU AUSRICHTEN
Das genaue Ausmaß der Kürzung im Juli wird dem Entwurf zufolge Ende Mai bekannt sein: Es hängt vom Aufbau an neuen Solaranlagen zwischen März und Mai ab. Dieser wird auf das Gesamtjahr 2011 hochgerechnet. Je stärker die Solar-Kapazitäten ausgebaut werden, desto stärker werden die auf 20 Jahre garantierten Abnahmepreise gekürzt.
Im Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) ist vorgesehen, dass beim Zubau von mehr als 3,5 Gigawatt Extra-Kürzungen in Höhe von 3 Prozentpunkten pro Gigawatt-Aufbau greifen: Bei mehr als 7,5 Gigawatt - etwa dem Zubau von 2010 - wären das jetzt 15 Prozentpunkte ab Juli. Die reguläre Kürzung zum Jahreswechsel von 9 Prozentpunkten kommt dann ab Januar 2012 hinzu.
Noch im Januar solle der Plan dann von der Solarbranche und Umweltminister Norbert Röttgen gemeinsam vorgestellt werden. Angehängt werden könnte das Vorhaben an das Anpassungsgesetz zum Europarecht, das bereits beraten wird. Damit könnte es wohl noch im März verabschiedet werden können. Angesichts des anhaltenden Solarbooms wird nicht nur in Union und FDP, sondern auch bei SPD und Grünen für Kappungen plädiert. Röttgen hatte maximal 3,5 Gigawatt pro Jahr angepeilt.
Deutschland ist wegen der hohen Förderung der wichtigste Markt für die Solarindustrie weltweit. Die auf 20 Jahre garantierten erhöhten Abnahmepreise müssen allerdings von allen Stromkunden über eine Umlage bezahlt werden, was heftige Proteste von Verbraucherschützern und Unmut in den Parteien ausgelöst hat. Der Ausbau des Ökostroms - vor allem der Solarenergie - hat die Kosten der Verbraucher in diesem Jahr pro Durchschnittshaushalt um mehr als 50 Euro nach oben getrieben. Auch die Industrie protestiert dagegen.
Kritisiert wird auch, dass etwa die Menschen in ärmeren Gegenden Nord und Ostdeutschlands damit Hausbesitzer in den Solarhochburgen Bayern und Baden-Württemberg unterstützen müssen.
AUCH GRÜNSTROM-PRIVILEG SOLL FALLEN
Zusammen mit der Solarförderung will die Koalition auch das sogenannten Grünstrom-Privileg ändern. Es besagt, dass Stromversorger, die mehr als die Hälfte ihres Stroms aus erneuerbaren Quellen beziehen, die Umlage nicht erheben und an den Netzbetreiber weiter leiten müssen. Dies machte 2010 einen erheblichen Kostenvorteil für solche Versorger aus, die die Quote von 50 Prozent schaffen. 2011 würde er wohl noch deutlich steigen. Dies schafft einen Anreiz für Versorger, kleine Tochterfirmen zu gründen, die diese Quote erreichen. Diese Gesetzeslücke soll Kreisen zufolge jetzt ebenfall geschlossen werden.
Schüco Dünnschichtmodule MPE der BL 01 Serie zeichnen sich neben der hohen Verarbeitungsqualität durch überzeugende Leistungseigenschaften aus:
Die mikrokristalline Zelltechnologie ermöglicht optimierte Leistungserträge bei hohen Betriebstemperaturen, bei Diffuslicht oder bei nicht optimaler Modulausrichtung. So werden höchstmögliche Jahreserträge erreicht. Durch die positive Leistungstoleranz wird die Nennleistung im Auslieferungszustand erreicht oder überschritten.
Das Datenblatt finden Sie unter dem Menüpunkt "Produkte".
Brandfallabschaltung für Photovoltaikanlagen.
In den vergangenen Wochen und Monaten wurde immer wieder in den Medien berichtet, dass Photovoltaikanlagen im Falle eines Gebäudebrandes ein Problem für die Feuerwehr darstellen.
Das Problem lag darin, dass es bislang keine Möglichkeit gab, die Photovoltaikanlage DC – seitig vollständig abzuschalten.
In einem Positionspapier vom 08.11.2010 fordert der deutsche Feuerwehrverband ( DFV) die Photovoltaikindustrie auf, endlich eine Abschaltvorrichtung für Photovoltaikanlagen zu etablieren.
Dieser Aufforderung ist die Firma SolteQ nachgekommen.
Wir vertreiben die Produkte der Firma SolteQ, welche es ermöglichen die ganze Photovoltaikanlage spannungsfrei zu schalten.
Diese finden Sie unter unserem Menüpunkt "Produkte" - Unterpunkt "Zubehör".
(SOE) Im Zuge der Bekanntgabe der EEG-Umlage für 2011 wurde besonders die Photovoltaik stark kritisiert. Auch wenn die Photovoltaik nur für einen kleinen Teil der Erhöhung der Umlage verantwortlich ist, so ist es dennoch wichtig, das positive Bild der Photovoltaik in der Gesellschaft zu erhalten. Ebenso ist es richtig, die Einspeisevergütung so schnell wie möglich zu senken, damit das Kostenargument möglichst bald entfällt.
Vor dem Hintergrund, dass in den letzten beiden Jahren der Zubau an PV-Leistung deutlich über den Erwartungen lag, wurde auch die EEG-Vergütung stärker abgesenkt als ursprünglich geplant. In Berlin wird nun über neue Senkungen der Einspeisevergütung oder sogar über eine Deckelung des Zubaus nachgedacht.
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) ist in einem engen und sachlichen Dialog mit dem Bundesumweltministerium. Für den nicht auszuschließenden Fall, dass der Markt auch in 2011 deutlich über dem Zubaukorridor von 2,5-3,5 GW pro Jahr liegt, könnte man einen weiteren Degressionsschritt der PV-Vergütung im Sommer akzeptieren.
Abzulehnen ist ganz klar eine Deckelung des Zubaus sowie eine schon jetzt festgelegte zusätzliche Absenkung im nächsten Sommer unabhängig von den Zubauzahlen. Ab dem Zeitpunkt der ersten Erfahrungen der Zubaudynamik, kann im Frühling eine sichere Prognose abgegeben werden, wie weitere Degressionsschritte in der Vergütung umgesetzt werden können, ohne den Markt vollständig zum Erliegen zu bringen.
|
|
|
Quelle: Bundesländervergleich Erneuerbare Energien 2010 DIW/ZSW |
(SOE) Die Agentur für Erneuerbare Energien hat nach 2008 auch 2010 wieder einen Vergleich der Bundesländer im Bereich Erneuerbare Energien durchführen lassen. Dabei werden insgesamt 55 Einzelfaktoren für jedes Bundesland bewertet. Die Kriterien reichen von den ausgegebenen Zielen für die Erneuerbaren Energien über die erzeugte Strommenge, gemessen an dem vorliegenden Potential bis hin zu den angebotenen Studiengängen im Bereich Erneuerbare Energien.
Wie schon 2008 erringt dabei Brandenburg bundesweit den 1. Platz. Den größten Sprung nach vorne macht Thüringen (von Platz 10 auf Platz 2), Bayern fällt insgesamt vom 3.Platz auf den 7. Platz zurück. Bayern liegt bei der gesellschaftlichen Akzeptanz von Erneuerbaren Energien vorne, sowie bei der Nutzung von Holz- und Solarheizungen, Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen.
Nachholbedarf hat Bayern hingegen bei den Themen Förderprogramme oder dem Abbau der Hemmnisse. Im Bereich Forschungsausgaben liegt Bayern sogar auf dem letzten Platz. Auch im Bereich Windenergie liegt Bayern nur auf den hintersten Plätzen. Dabei sind die unterschiedlichen Windverhältnisse in den Bundesländern schon berücksichtigt.
Wer mehr zu dem Thema lesen möchte, kann dies hier tun. Die gesamte Studie können Sie sich hier anschauen.
Studie von Roland Berger und Prognos für den Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar): Photovoltaik trägt wesentlich zur Umstellung auf Erneuerbaren Energien bei
Die deutsche Solarstrom-Branche kann mit gezielten Anstrengungen bis 2020 einen wesentlichen Beitrag zur Umstellung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien leisten. Das ist das Ergebnis der Studie „Wegweiser Solarwirtschaft“ von Roland Berger und prognos für den Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Die Studie definiert drei klare Elemente: Photovoltaik (PV) muss erstens zum Wandel des Energiesystems einen wesentlichen Beitrag leisten. Zweitens müssen die spezifischen Vorteile der PV genutzt werden. Drittens muss die Wettbewerbsfähigkeit der PV-Branche in Deutschland erhalten bleiben - und damit der Standort Deutschland gestärkt werden. Werden aus der Vision abgeleitete Ziele konsequent und systematisch entlang dieses Wegweisers verfolgt, ist Solarstrom bereits in wenigen Jahren preislich wettbewerbsfähig. Herausforderungen an die Übertragungs- und Verteilernetze durch den höheren Anteil von Erneuerbaren Energien können durch Innovationen bewältigt werden.
„Die nächsten Jahre sind entscheidend für die Zukunft der deutschen PV-Branche und zum Erreichen der Energiewende“, sagt BSW-Präsident Günther Cramer. Er betont: „Die Solarwirtschaft in Deutschland ist sich ihrer Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Gesamtwirtschaft bewusst. Unsere Branche stellt sich dieser Verantwortung, indem wir uns an einer ehrgeizigen Vision orientieren und die für die Realisierung zu erreichenden Ziele klar formulieren.“ Prof. Dr. Torsten Henzelmann, Partner im Kompetenzzentrum Civil Economics bei Roland Berger Strategy Consultants sagt: „Wir haben in unserer Gemeinschaftsstudie die Leistungsfähigkeit der PV-Technologie eindeutig festgestellt. Nun kommt es darauf an, dass die Solarwirtschaft in Deutschland in den nächsten Jahren ihren potenziellen volkswirtschaftlichen Nutzen voll ausspielt.“
Kostengünstig, dezentral und wettbewerbsfähig
Die Vision der deutschen Photovoltaik-Branche und Grundlage der Gemeinschaftsstudie ist der Anspruch, bis 2020 eine wettbewerbsfähige, kostengünstige, sichere und saubere Stromerzeugung aus Sonnenenergie zu gewährleisten. Die Solarwirtschaft wird demnach eine wesentliche Säule des Systemwandels in Deutschland und weltweit hin zu einer sauberen und unabhängigen Stromversorgung aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien sein. Dabei leistet der Ausbau der Photovoltaik durch die Reduktion der CO2-Emissionen einen unverzichtbaren Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel. Darüber hinaus erhöht die Photovoltaik die Energiesicherheit und stärkt den Ressourcenschutz.
"Solarstrom vereint besondere Vorteile", sagt Henzelmann. "Dezentralität (Verbrauchernähe in der Erzeugung), leichte Installation und Wartung, unbegrenzte Verfügbarkeit, Erzeugung nahezu ohne Konkurrenz zu anderen Nutzungen und die Erzeugung zu den Zeiten des Tages mit höchstem Verbrauch (Abdeckung der Spitzenlast). Diese Vorteile sorgen bei regional verteiltem Zubau für eine bezahlbare und nachhaltige Stromerzeugung, die sich in das Gesamtenergiesystem integriert und einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leistet."
Die Photovoltaik-Industrie in Deutschland ist Technologieführer und will diese Position im globalen Maßstab mit wettbewerbsfähigen Kosten auch in Zukunft behaupten. Weltweit besteht eine hohe Nachfrage nach Photovoltaik-Produkten „Made in Germany“, die am Industriestandort Deutschland für den Export produziert werden.
Neun Ziele für Ausbau, Wettbewerbsfähigkeit, Volks- und Energiewirtschaft
|
Quelle: NASA |
(SOE) Der Earth Overshoot Day bezeichnet den Tag, an dem die Menschheit die Menge an Ressourcen verbraucht hat, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann. In diesem Jahr war dies nach Berechnungen des Global Footprint Network der 21. August. Im Jahr 2009 wurde dieser Tag erst am 25. September erreicht, also erst mehr als einen Monat später als dieses Jahr.
Die Menschheit verbraucht in diesem Jahr insgesamt ca. 30 % mehr als zur Verfügung stehen würde. Die westlichen Länder und vor allem Amerika liegt noch weit über dieser Zahl. Der Zeitpunkt, seit dem wir alle mehr verbrauchen als von unserem Planeten jährlich regeneriert werden kann, verschiebt sich von Jahr zu Jahr immer weiter nach vorne. Zum ersten Mal wurde vor ca. 3 Jahrzehnten der „Earth Overshoot day“ erreicht.
Wenn man in seinem privaten Bereich sein komplettes Jahresgehalt bereits Ende August ausgegeben hätte, wäre dies ein Grund zu großer Sorge. Vergleichbar große Sorgen müssen wir uns auch über das „Budget“ unserer Umwelt machen.
Wer will kann hier seinen eigenen Verbrauch an Planeten berechnen lassen.
Wer mehr zu dem Thema lesen möchte kann dies z.B. hier tun.
(SOE) Die Agentur für Erneuerbare Energien hat auf ihrer Homepage 20 Gründe sowie kurze Ausführungen zu den einzelnen Stichpunkten aufgelistet, die für die Förderung von Erneuerbaren Energien sprechen.
Die Gründe reichen dabei von 1.) der Stärkung des „fairen Wettbewerbs“ bis zu 20.) der „Versicherung gegen steigende Kosten“. Es werden Gründe angesprochen wie der „effektive Klimaschutz“, wo dargelegt wird, dass die Förderung der Erneuerbaren Energien ein unerlässliches Instrument ist, um die notwendigen und vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen.
Neben den Umweltaspekten haben die Erneuerbaren Energien aber noch viele weitere Vorteile, wie z.B. die lokale Wertschöpfung. Denn durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien werden die Handwerksbetriebe in der Region gestärkt, den Menschen (z.B. durch den Betrieb einer Photovoltaik-Anlage) eine zusätzliche Einnahmequelle ermöglicht und den Kommunen zusätzliche Steuereinnahmen beschert. Dies ist für viele ein Vorteil gegenüber der Alternative: Geld an Russland für die Gaslieferungen oder an saudische Ölscheichs zu überweisen.
Wer alle 20 Gründe für die Förderung von Erneuerbaren Energien nachlesen möchte kann dies hier tun. Dort gibt es auch zu den einzelnen Gründen Hintergrundinformationen und Grafiken, die diese Argumente belegen und bebildern.
11.11.2010: Die Photovoltaik kann bei gezielter Steuerung in Deutschland bis 2020 einen wesentlichen Beitrag zu einer Umstellung auf 100% Erneuerbare Energien leisten.
Damit die Technologie ihr Potenzial voll entfalten kann und der Solarstrom preislich wettbewerbsfähig wird, müssen in den kommenden Jahren die spezifischen Vorteile der PV genutzt werden, und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche muss erhalten bleiben. Das ist das Ergebnis einer Studie von Roland Berger und dem Prognos-Institut für den Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), die heute der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Branche muss demnach bis 2020 eine Reihe von Zielen realisieren: Dazu zählt laut Berger/Prognos, dass die Systempreise bis dahin um mehr als 50% sinken. „So könnten bereits 2017 erste Anlagen im Haushaltssegment ohne Förderung auskommen.“ Bis 2020 sei mindestens das Ausbauszenario des Nationalen Aktionsplans für Erneuerbare Energien (NAP) der Bundesregierung zu schaffen. Trotz eines Anwachsens der installierten PV-Leistung auf 52 bis 70 GW lasse sich die Umlage für Solarstrom auf 2 ct./kWh begrenzen: Die Umlage werde zwar zunächst durch den erwarteten Zubau von 8 bzw. 6 GW bei Solarstromanlagen in 2010 und 2011 nach oben getrieben, ab 2012 sei aber damit zu rechnen, dass sich der Zubau bei etwa 3 bis 5 GW p.a. einpendle.
„Wir haben in unserer Studie die Leistungsfähigkeit der PV-Technologie eindeutig festgestellt. Nun kommt es darauf an, dass die Solarwirtschaft in Deutschland in den nächsten Jahren ihren potenziellen volkswirtschaftlichen Nutzen voll ausspielt“, sagte Torsten Henzelmann von Roland Berger Strategy Consultants. Für die nötige Technologieentwicklung soll die Branche selbst sorgen. Mindestens 5% des Umsatzes seien in Forschung und Entwicklung zu investieren, damit die gegenwärtige Technologieführerschaft in Deutschland auch in Zukunft weiter bestehe.
„Solarstrom hat besondere Vorteile“, ergänzte Henzelmann. „Verbrauchernahe Erzeugung, leichte Installation und Wartung, unbegrenzte Verfügbarkeit, Erzeugung nahezu ohne Konkurrenz zu anderen Nutzungen und die Abdeckung der Spitzenlast. Diese Vorteile sorgen bei regional verteiltem Zubau für eine bezahlbare und nachhaltige Stromerzeugung, die sich in das Gesamtenergiesystem integriert und einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leistet.“ Bis 2020 könne die PV-Technologie durch Investitionen in weitere Produktion und Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einen Ausgleich der volkswirtschaftlichen Gesamtbilanz schaffen und bis 2030 sogar einen positiven Beitrag von insgesamt mindestens 25 Mrd. Euro.
Link zur Studie „Wegweiser Solarwirtschaft - PV-Roadmap 2020“ auf www.solarwirtschaft.de. (vu)
Die Rahmenbedingungen in Deutschland sind im weltweiten Vergleich die stabilsten und zuverlässigsten. Deshalb werden auch Investoren weiterhin gern in diesem Markt investieren. Diese Einschätzung teilten die Teilnehmer des Analystenpanels anlässlich des 11. Forum Solarpraxis.
Im Analystenpanel des 11. Forum Solarpraxis diskutierten am Vormittag Analysten und Bankenvertreter die Aussichten der deutschen Photovoltaik-Industrie im Umfeld des internationalen Wettbewerbes. In einer Einschätzung waren sich die Podiumsgäste einig: Im deutschen Markt herrschen im Vergleich zu anderen Ländern sehr stabile Rahmenbedingungen, die auch weiterhin Investitionen in Deutschland sehr wahrscheinlich machen. Projektierungszeiten und Genehmigungsverfahren sind sehr genau kalkulierbar, rückwirkende Fördereinschnitte berfürchtet niemand. Renditen von acht bis zehn Prozent seien für Investoren nach wie vor attraktiv. Burkhard Weiss von HSBC Trinkaus & Burkhardt ergänzt, dass die Risiken in Ländern, die schlechtere Rahmenbedingungen bieten, auch Auswirkungen auf die Renditeerwartung haben werden.
Sechs Gigawatt und mehr als Zubaugröße 2011 für Deutschland
Bei den Zubauzahlen für Detuschland gehen die Prognosen jedoch auseinander. Am optimistischsten schätzt Stefan de Haan von iSuppli das Wachstum ein: er geht von neun Gigawatt in 2011 aus. Dirk Morbitzer von Renewable Analytics liegt mit einer Zahl von 4,5 Gigawatt deutlich darunter. Alle anderen Experten sehen den deutschen Markt bei ungefähr 6 Gigawatt landen. Diese Prognose dürfte die deutsche Photovoltaik-Industrie freuen.
Wie schnell werden die Preise fallen?
Weltweit sind Überkapazitäten in der Produktion vorhanden, die sich sicher in sinkenden Preisen niederschlagen werden. Die Frage ist jedoch, wie schnell die Modulpreise fallen werden. Hersteller werden versuchen, ihre Preise auf anderen als auf dem deutschen Markt zu realisieren und haben auch realistische Chancen, dabei erfolgreich zu sein, zum Beispiel in Italien, wo ein starker Zubau in den ersten beiden Quartalen 2011 erwartet wird. Die durch diesen Effekt eventuell verzögerten Preissenkungen werden in den ersten beiden Quartalen 2011 in Deutschland ein eher moderates Wachstum zur Folge haben. Dies ist die Einschätzung von Dirk Morbitzer, Renewable Analytics.
Trina Solar entwickelte das Quad Max Photovoltaik-Modul unter Verwendung innovativer Herstellungsprozesse und firmeneigener, hochmoderner Metallbeschichtungs- und Chromatierungstechniken, dank derer die Quad Max-Zellen eine Wandlungseffizienz von bis zu 18,8% in der Testlabor-Produktion erreichen konnten. Aufgrund der viereckigen Form des Produkts kann die monokristalline Zelle mehr Sonnenlicht erfassen und gleichzeitig den für konventionelle achteckige Zellen typischen Flächenverlust vermeiden.
Für weitere Informationen: www.trinasolar.com
Bonn, 02. November 2010, Die Bundesnetzagentur hat heute im Bundesanzeiger die neuen Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) veröffentlicht. Für PV-Anlagen, die 2011 in Betrieb genommen werden, sinkt die Vergütung im Vergleich zu den aktuellen Sätzen um 13 Prozent. Damit erhält der Anlagenbetreiber für jede in das Netz eingespeiste Kilowattstunde Photovoltaikstrom, je nach Standort und Größe der Anlage, einen Betrag zwischen 21,11 Cent und 28,74 Cent.
Nach den Vorgaben des Erneuerbaare-Energien-Gesetzes (EEG) ermittelt die Bundesnetzagentur jährlich die Vergütungs- und Degressionssätze für das Folgejahr. Grundlage hierfür sind die Angaben der Betreiber von PV-Anlagen für ihre neu installierte Anlage. Das EEG enthält mehrere Schwellenwerte für eine höhere bzw. geringere Degression. Um die Degressionssätze für 2011 zu ermitteln, waren aufgrund der zusätzlichen Absenkung der Vergütungssätze durch den Gesetzgeber 2010 nur die Meldungen neuer Photovoltaikanlagen von Anfang Juni bis Ende September 2010 zu berücksichtigen und entsprechend des EEG auf das gesamte Jahr hochzurechnen.
"Allein im Juni dieses Jahres ist eine Leistung von über 2.000 Megawatt installiert worden. Das ist mehr als in den gesamten fünf Monaten zuvor", hob Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, hervor. Von Januar bis September 2010 summierten sich die Neuinstallationen auf über 5.250 Megawatt. Im Vergleich dazu wurden im gesamten Jahr 2009 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von etwa 3.800 Megawatt neu installierte.
Kurth wies in diesem Zusammenhang auf eine Neuerung im Meldeverfahren hin. Ab sofort können Betreiber von PV-Anlagen die Anlagedaten über das neue PV Meldeportal der Bundesnetzagentur online mitteilen. Bislang konnte das Formular zur Meldung dieser Anlagen nur per Brief, Fax oder E-Mail an die Bundesnetzagentur gesandt werden.
"Diese moderne, schnelle Datenübermittlung entlastet die Anlagenbetreiber deutlich. Ich rate den Anlagenbetreibern, jetzt das neue PV-Meldeportal zu nutzen. Sie erhalten dadurch zeitnah eine Bestätigung der Registrierung mit allen gemeldeten Daten. Anlagenbetreiber, die den Internetzugang nicht nutzen möchten, können die Angaben zu ihren PV-Anlagen auch weiterhin in das entsprechende Formular eintragen und der Bundesnetzagentur zusenden", sagte Kurth.
Quelle: Bundesnetzagentur
Ab sofort bei uns erhältlich:
Für unsere Kunden kostenlos.
Für Interessenten zum Selbstkostenpreis.
Vorgehensweise im Schadensfall für stromerzeugende Solaranlagen
Im Rahmen eines Projektes wurden die Informationen von Feuerwehr-Einsatzkräften prioritär bearbeitet. Dazu hat der BSW-Solar zusammen mit fachkundigen Partnern die Feuerwehr-Einsatzkarte "Handlungsempfehlung Photovoltaik" erstellt, die die wichtigsten Eckpunkte und Hinweise zur Vorgehensweise im Fall des Brandes in einem Gebäude mit Photovoltaik-Anlage enthält.
Mit den Handlungsempfehlungen existiert erstmals bundesweit einheitliches Informationsmaterial zum Umgang mit Photovoltaik-Anlagen im Falle eines Gebäudebrands. Als Partner haben die Berufsfeuerwehr München, der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen, der Deutsche Feuerwehrverband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, sowie der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft in dem vom BSW-Solar initiierten Expertenkreis mitgewirkt.
Fotovoltaikanlagen werden meist in Form von sog. Aufdachanlagen installiert. Durch neue technische Möglichkeiten kommen aber immer häufiger sog. dachintegrierte Anlagen zum Einsatz. Das BayLfSt äußert sich zur steuerlichen Behandlung der neuen Konstruktionen.
Immer häufiger werden Dachziegel mit eingebauten Fotovoltaikmodulen installiert. Der Einbau solcher sog. Dachintegrierter Fotovoltaikanlagen wirft neue steuerliche Fragen auf, denen das Bayerische Landesamt für Steuern (BayLfSt) mit Schreiben v. 05.08.2010 nachgeht:
Danach sind diese Anlagen ertragssteuerlich als selbstständige, vom Gebäude losgelöste (bewegliche) Wirtschaftsgüter anzusehen. Im Ergebnis sind sie daher steuerlich genauso zu behandeln wie herkömmliche Aufdachanlagen.
Abschreibung
Als Anschaffungs-/Herstellungskosten sind die Aufwendungen für die dachintegrierte Fotovoltaikanlagen heranzuziehen, bei Solardachziegeln nur die Aufwendungen für das Fotovoltaikmodul. Die Abschreibung erfolgt als abnutzbares bewegliches Wirtschaftsgut über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 20 Jahren. Unbeachtlich ist dabei, ob die Anlage bei Neuerrichtung eines Gebäudes eingebaut wurde oder erst später nachgerüstet wird. Aufwendungen für die Dachkonstruktion sind in jedem Fall dem Gebäude zuzuordnen.
Investitionsabzugsbetrag
Liegen die Anspruchsvoraussetzungen vor, kann für die geplante Anschaffung ein Investitionsabzugsbetrag nach § 7g Abs. 1 EStG gebildet werden.
Sonder-Abschreibung
Für die Anschaffungs- oder Herstellungskosten ist eine Sonderabschreibung nach § 7g Abs. 5 EStG möglich, ebenso eine degressive Abschreibung nach § 7 Abs. 2 EStG.
Hinweis:
Das BayLfSt weist darauf hin, dass die o. g. Grundsätze auch auf sog. Blockheizkraftwerke anzuwenden sind, die Strom und Wärme erzeugen. Insbesondere sind diese Kraftwerke als selbstständige bewegliche Wirtschaftsgüter zu behandeln. Damit ist die bisher vertretene Verwaltungsauffassung überholt, wonach Blockheizkräfte unselbstständige Gebäudeteile sind, wenn die erzeugt Energie überwiegend im Gebäude verwendet wird.
Bayerisches Landesamt für Steuern, Schreiben v. 05.08.2010, S 2190.1.1 – 1/3 St 32
Christian Ollick, Dipl.-Finw. (FH)
Seit Mitte Februar haben wir unseren Firmensitz vom Gewerbering 6 in 86932 Lengenfeld in unseren Firmenneubau verlegt. Sie finden uns unter der neuen Adresse Unteres Feld 19 in 86932 Lengenfeld. Für unsere Kunden im Alpen-Vorland betreiben wir seit diesem Monat ein Vertriebsbüro am Professor-Max-Lange-Platz 6 in 83646 Bad Tölz. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Das erste kommunale Solarkraftwerk in Inning ist in Betrieb gegangen. Bürgermeister Werner Röslmair durfte den Startknopf für eine Anlage auf dem Rathausdach drücken.
Seit Kurzem liefern Solarmodule Strom.
Seit 13. April ist die Fotovoltaikanlage auf der Carl-Orff-Volksschule in Dießen in Betrieb.
In Windeseile das "Kaftwerk" gebaut
Reichling - Die Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Reichlinger Mehrzweckhalle ist in Berieb gegangen.
Rekordverdächtig dabei: Nur gut zwei Wochen hat es gedauert bis die Anlage fertig installiert war und ans Netz ging.
Zollbeamte haben in Bayern erneut gefälschte Solarmodule aus dem Verkehr gezogen. Wie das Hauptzollamt in Augsburg am Dienstag mitteilte, wurden in Donauwörth in einem slowenischen Lastwagen etwa zwölf Tonnen gefälschte Module aus China im Wert von rund 370 000 Euro entdeckt. Den Angaben zufolge war die Ware über einen EU-Seehafen eingeführt und dann auf dem Landweg nach Donauwörth gebracht worden. Die Module wurden beschlagnahmt und sollen vernichtet werden. Erst vor zwei Monaten hatten Beamte aus Ingolstadt gefälschte Solarmodule aus China im Wert von 270 000 Euro sichergestellt.